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Ausbildung der Ausbilder (AEVO)

AEVO Prüfung — Aufbau, Voraussetzungen und Vorbereitung

Die AEVO-Prüfung (Ausbildereignungsprüfung) weist die berufs- und arbeitspädagogische Eignung nach, die Sie für Ihre Tätigkeit als Ausbilder oder Ausbilderin benötigen. Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen Teil und einem praktischen Teil und kann bei Ihrer zuständigen IHK abgelegt werden. Auf dieser Seite finden Sie alles zu Prüfungsaufbau, Voraussetzungen, Terminen und passendem Lernmaterial für Ihre Vorbereitung.

AEVO – Was ist das?

„AEVO" ist die Abkürzung für „Ausbilder-Eignungsverordnung" und bildet zusammen mit dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) die rechtliche Grundlage für Ihre Tätigkeit als Ausbilder.

Oft wird statt AEVO auch von „Ausbildung der Ausbilder" (AdA) und statt „AEVO-Prüfung" von „AdA-Schein", „Ausbilderschein" oder „Ausbildereignungsprüfung" gesprochen.

Um ausbilden zu dürfen benötigen Sie den Nachweis der Berufs- und Arbeitspädagogischen Eignung. Die Eignung ist grundsätzlich mit einer Prüfung nach der AEVO nachzuweisen. Die Prüfung können Sie bei einer zuständigen Stelle, z.B. Ihrer für Sie zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK), ablegen.

Wer kann Ausbilder werden?

Die AEVO-Prüfung ist nicht die einzige, aber eine notwendige Voraussetzung, um als Ausbilder/Ausbilderin tätig sein zu können. Sie ist Bestandteil einiger Fortbildungsprüfungen der Höheren Berufsbildung – etwa zum Industriemeister oder Personalfachkaufmann/-frau. 

Um Ausbilder oder Ausbilderin in einem Betrieb zu werden, müssen Sie gemäß § 29 und § 30 BBiG die Kriterien der persönlichen und der fachlichen Eignung erfüllen. Die Industrie- und Handelskammern helfen gerne, wenn es um die Feststellung der persönlichen und fachlichen Eignung für künftige Ausbilderinnen und Ausbilder geht. Es wird empfohlen, bereits vor Beginn einer entsprechenden Bildungsmaßnahme die individuellen Voraussetzungen prüfen zu lassen.

Persönliche Eignung

Es sind zunächst alle Personen geeignet, außer:

  • sie sind wegen eines Verbrechens zu einer Freiheitsstrafe von mindestens zwei Jahren verurteilt worden oder

  • sie sind wegen einer Straftat, die sie als Arbeitgeber, Ausbildender oder Ausbilder gegenüber Kindern oder Jugendlichen begangen haben zu einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten verurteilt worden oder

  • sie haben eine andere schwerwiegende Straftat begangen oder

  • es liegen Verstöße gegen das BBiG vor, wie die Missachtung der Pflichten des Auszubildenden und/oder Verstöße gegen die Pflicht der Vertragsniederschrift

Fachliche Eignung

  • Abschlussprüfung in dem Ausbildungsberuf, in dem Sie ausbilden möchten oder

  • vergleichbares Studium an einer deutschen Hochschule oder

  • anerkannte Prüfung in der entsprechenden Fachrichtung an einer anerkannten Ausbildungsstätte oder vor einer Prüfungsbehörde oder

  • ein im Ausland erworbener Bildungsabschluss in einer dem Ausbildungsberuf entsprechenden Fachrichtung, dessen Gleichwertigkeit festgestellt worden ist, und

  • eine angemessene Zeit der Berufspraxis und

  • eine erfolgreich bestandene AEVO-Prüfung (Ausbilderschein)

Aufbau der AEVO Prüfung: Die vier Handlungsfelder

Die AEVO Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil, in denen Sie Ihre berufs- und arbeitspädagogische Eignung nachweisen sollen. Die Eignung umfasst die Kompetenz zum selbständigen Planen, Durchführen und Kontrollieren der Berufsausbildung in folgenden vier Handlungsfeldern:

Handlungsfeld 1: Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen

Im ersten Handlungsfeld geht es um die betrieblichen, rechtlichen und personellen Voraussetzungen für die Berufsausbildung. Ausbilder und Ausbilderinnen müssen nachweisen, dass sie die Ausbildung strukturiert planen und die relevanten Rahmenbedingungen kennen.

In der AEVO-Prüfung werden in Handlungsfeld 1 folgende Kompetenzen geprüft:

  • Nutzen und Kosten der Berufsausbildung für den Betrieb darstellen

  • Personalbedarf einschätzen und Instrumente der Personalentwicklung kennen

  • Rechtliche und tarifvertragliche Rahmenbedingungen der Ausbildung kennen

  • Das Berufsbildungssystem in Deutschland erläutern

  • Passende Ausbildungsberufe für den Betrieb auswählen

  • Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) und Rahmenlehrplan anwenden

  • Anforderungen an die Ausbildungsstätte beurteilen

  • Persönliche Eignung von Ausbildungspersonal einschätzen Berufsvorbereitungsmaßnahmen einordnen und Kooperationspartner finden

Handlungsfeld 2: Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken

Im zweiten Handlungsfeld geht es um die konkrete Vorbereitung der Ausbildung sowie um den rechtssicheren Einstellungsprozess. Ausbilderinnen und Ausbilder müssen sowohl die Planung strukturieren als auch die relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Auswahl und Einstellung von Auszubildenden kennen.

In der AEVO-Prüfung werden in Handlungsfeld 2 folgende Kompetenzen geprüft:

  • Betrieblichen und individuellen Ausbildungsplan erstellen und anpassen

  • Zu vermittelnde Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten den betrieblichen Prozessen zuordnen

  • Umsetzung der Ausbildungspläne im Gespräch mit dem Azubi überwachen

  • Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte von Betriebsrat sowie Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) berücksichtigen

  • Kooperationsbedarf mit externen Partnern – insbesondere der Berufsschule – ermitteln und abstimmen

  • Verbundausbildung mit anderen Betrieben kennen und einordnen

  • Auswahlkriterien für Auszubildende festlegen und geeignete Auswahlverfahren durchführen

  • Grundsätze des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) bei der Einstellung anwenden

  • Rechtliche Aspekte des Ausbildungsvertrags kennen und beachten

  • Möglichkeiten der Auslandsausbildung und deren Förderung prüfen und einordnen

Handlungsfeld 3: Ausbildung durchführen

Handlungsfeld 3 bildet den inhaltlichen Kern der AEVO-Prüfung: Mit 60 Unterrichtseinheiten umfasst es die Hälfte des gesamten Lehrgangs. Im Mittelpunkt steht die praktische Ausbildung im Betrieb, in der bewusste und unbewusste Lernprozesse parallel ablaufen – und die deshalb besonders hohe Anforderungen an Ausbilder und Ausbilderinnen stellt.

In der AEVO-Prüfung werden in Handlungsfeld 3 folgende Kompetenzen geprüft:

  • Grundlagen der Lernpsychologie und Motivation kennen und anwenden

  • Eigenes Führungsverhalten reflektieren und situationsgerecht einsetzen

  • Individuelle Voraussetzungen des Auszubildenden analysieren

  • Passende Ausbildungsmethoden und -mittel auswählen und einsetzen

  • Lernerfolgskontrollen planen und durchführen

  • Beurteilungsgespräche vorbereiten und führen

  • Ursachen von Lernschwierigkeiten erkennen und geeignete Fördermaßnahmen einleiten

  • Zusatzqualifikationen und Möglichkeiten zur Verkürzung der Ausbildungsdauer kennen

  • Persönlichkeitsentwicklung des Auszubildenden aktiv begleiten

  • Konflikte erkennen und lösungsorientiert damit umgehen

  • Interkulturelle Kompetenzen fördern

Handlungsfeld 4: Ausbildung abschließen

Im vierten Handlungsfeld geht es darum, Auszubildende erfolgreich durch den Abschluss der Ausbildung zu begleiten – von der Prüfungsvorbereitung über die Zeugniserstellung bis hin zum Aufzeigen weiterer Entwicklungsmöglichkeiten.

In der AEVO-Prüfung werden in Handlungsfeld 4 folgende Kompetenzen geprüft:

  • Auszubildende gezielt auf die Abschlussprüfung vorbereiten

  • Prüfungsanforderungen und Besonderheiten der Prüfungssituation kennen

  • Auszubildende zur Prüfung anmelden und über den Ablauf informieren

  • Wiederholungsmöglichkeiten bei nicht bestandener Prüfung kennen und kommunizieren

  • Arbeits- und Ausbildungszeugnisse erstellen und zulässige Zeugnisformulierungen anwenden

  • Betriebliche Beurteilungen für das Zeugnis aufbereiten

  • Möglichkeiten zur beruflichen Weiterbildung und betrieblichen Entwicklung aufzeigen

  • Ausbildung als Teil des lebenslangen Lernens vermitteln

Tipp: Setzen Sie sich gründlich mit den in §3 AEVO formulierten und im Rahmenplan weiter konkretisierten Kompetenzen der einzelnen Handlungsfelder auseinander. Sie sind Inhalt der Prüfung.

Der Band AEVO- Prüfungsvorbereitung hilft Ihnen dabei, sich gezielt und systematisch auf Ihre AEVO-Prüfung vorzubereiten. Er wurde gemeinsam mit IHK-Prüfern entwickelt.

Die schriftliche AEVO Prüfung

Der schriftliche Teil der bundesweit einheitlichen AEVO Prüfung dauert 180 Minuten. Die Aufgaben beziehen sich auf alle vier Handlungsfelder der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO). 

Die schriftliche AEVO Prüfung wird am PC, Tablet oder in Papierform in reiner Multiple-Choice-Form mit 80 Fragen durchgeführt. Die Prüfungsaufgaben gehen von typischen Fallsituationen aus der Ausbildungspraxis aus. An diese Ausgangssituationen schließt sich jeweils eine Frage mit bis zu sechs Antwortmöglichkeiten an. 

Verteilung der Punkte auf die einzelnen Handlungsfelder/Prüfungsbereiche:

Prüfungsbereich

Punkte ca.

Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen

15-20

Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken

15-20

Ausbildung durchführen

40-50

Ausbildung abschließen

10-15

Gesamt

100

Bestehensgrenze: Sie haben die schriftliche AdA Prüfung bestanden, wenn Sie die Prüfung mindestens “ausreichend” (50 von 100 Punkten) absolviert haben. Die Prüfung kann zweimal wiederholt werden.

Die praktische AEVO Prüfung

Aufbau und Dauer

Die praktische Prüfung findet in der Regel innerhalb von vier Wochen nach dem schriftlichen Prüfungstermin statt und soll insgesamt maximal 30 Minuten dauern. Als Grundlage wählen Sie eine berufstypische Ausbildungssituation aus.


Standardverfahren:Präsentation und Fachgespräch

Sie präsentieren die gewählte Ausbildungssituation (max. 15 Minuten) und erläutern im anschließenden Fachgespräch Ihre Auswahl und Gestaltung.

Alternative:Praktische Durchführung

Anstelle der Präsentation können Sie die Ausbildungssituation auch praktisch durchführen. In diesem Fall übernimmt entweder ein Mitglied des Prüfungsausschusses, ein Auszubildender oder eine von Ihnen mitgebrachte Person die Rolle der jeweils anderen beteiligten Person. Die genauen Verfahren erfragen Sie bitte bei Ihrer zuständigen IHK. 

Ausnahme:Landwirtschaft und Hauswirtschaft

In diesen Bereichen soll der praktische Teil maximal 60 Minuten dauern. Sie führen eine Ausbildungssituation durch, die Sie vorab in Abstimmung mit dem Prüfungsausschuss auswählen, und begründen im anschließenden Fachgespräch Ihre Auswahl und Gestaltung.

Konzept für die praktische AEVO Prüfung

Ein Konzept bildet die Grundlage für die Durchführung oder Präsentation der Ausbildungssituation, auch wenn es selbst nicht bewertet wird. Deshalb ist es sinnvoll, die Vorbereitung auf die praktische AEVO‑Prüfung mit der Arbeit an einem Konzept zu beginnen, unabhängig davon, ob der Prüfungsausschuss ein Konzept vorab verlangt oder nicht. 

Tipp: Zur Vorbereitung auf die praktische AEVO Prüfung und als Unterstützung bei der Erstellung des Konzepts empfehlen wir Ihnen das AEVO-Methodentraining. Sie lernen, wie Sie eine Ausbildungseinheit planen und erhalten einen guten Überblick über die verschiedenen Ausbildungsmethoden, wie z.B. die Leittext-Methode oder das Lehrgespräch. Auch Beispiele zur Anwendung der Konzepte sind enthalten.

Beispiele für die Präsentation einer Ausbildungssituation

  • Lehr-/Lernprozess bzw. Gestaltung eines Lernprozesses zu einem konkreten Lernziel (Ausbildungseinheit)

  • Abstimmung eines gemeinsamen Projektes mit der Berufsschule

  • Gespräche bei besonderen Leistungen

  • Beurteilungsgespräche

  • Einführung eines neuen Ausbildungsberufes im Betrieb

  • Planung eines Ausbildungsabschnittes

  • Auswahl einer betrieblichen Aufgabe als Lernprojekt

  • Gespräch über ein konkretes Fehlverhalten eines Auszubildenden

Beispiele für die Durchführung einer Ausbildungssituation

Praktisch durchgeführte Ausbildungssituationen können reine Lehr-/Lernprozesse unter Anwendung einer Ausbildungsmethode sein oder auch andere Situationen im Rahmen der Ausbildertätigkeit, wie zum Beispiel:

  • Lehr-/Lernprozess zu einem konkreten Lernziel (praktische Ausbildungseinheit)

  • Lernbedarfsgespräch

  • Gespräche bei besonderen Leistungen

  • Gespräch über ein konkretes Fehlverhalten eines Auszubildenden

  • Beurteilungsgespräche

Das AEVO Fachgespräch

Nach der Präsentation oder der praktischen Durchführung folgt das AEVO Fachgespräch. Es ist der Abschluss der AEVO Prüfung. Das Fachgespräch hat die von Ihnen gewählte Ausbildungssituation als Grundlage und bezieht sich auf die vorhergegangene Präsentation bzw. die praktische Durchführung. Hiervon werden die Fragen abgeleitet. Auch rechtliche Themen können Inhalt des Fachgesprächs sein.

Mögliche Fragen im AEVO Fachgespräch: Ist die Präsentation/Durchführung so abgelaufen, wie Sie diese geplant haben?

  • Welche Abweichungen gab es, wie ist es zu diesen Abweichungen gekommen?

  • Warum haben Sie sich für dieses Vorgehen entschieden?

  • Warum haben Sie sich für diese Problemlösung entschieden?

  • Wie könnte in diese Ausbildungseinheit Nachhaltigkeit im Umgang mit Materialien einbezogen werden?

  • Welche kompetenzorientierte Methode wäre möglich statt einer Vierstufenmethode?

  • Wie können Reflexionsphasen in die Ausbildungssituation integriert werden, um die Auszubildenden ihre eigenen Fortschritte bewerten zu lassen?

  • Welche weiteren Erfolgssicherungsmaßnahmen haben Sie geplant?

*Es handelt sich nicht um einen abschließenden Fragenkatalog

Tipp: Der AEVO-Kompass enthält alle wichtigen Begriffe für Ihre AdA Prüfung. In diesem Nachschlagewerk erhalten Sie Definitionen und Erklärungen, die Sie bei der Vorbereitung für die Ausbildereignungsprüfung unterstützen.

AEVO Prüfungstermine

Sie fühlen sich gut vorbereitet und wollen sich zur Ausbildung der Ausbilder Prüfung anmelden? Dann warten Sie nicht zu lange, denn die Kapazitäten pro Prüfungstermin sind begrenzt. Wir empfehlen Ihnen, sich ca. zwei bis drei Monate vor der jeweiligen schriftlichen Prüfung bei Ihrer zuständigen IHK anzumelden.

AEVO – Rahmenplan mit Lernzielen

Grundlage für die Umsetzung der AEVO-Vorbereitungslehrgänge ist der Rahmenplan der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), der 2023 runderneuert wurde und seit Juli 2024 für alle AEVO-Prüfungen gilt.

Der aktuelle AEVO Rahmenplan steht auf der Website des DIHK Verlags als Printausgabe sowie als kostenpflichtiger Download zur Verfügung.

Vorbereitung auf die AEVO Prüfung

Die Möglichkeiten der Vorbereitung auf die AEVO Prüfung sind vielfältig — von Vorbereitungskursen bei IHKs und anderen Anbietern bis hin zu Selbststudium mit passendem Lernmaterial. Wir empfehlen eine Kombination aus Vorbereitungskurs und ergänzenden Lernmaterialien.

Zugelassene Hilfsmittel für die AEVO Prüfung

Zur optimalen Vorbereitung auf die AEVO Prüfung gehört, dass Sie sich rechtzeitig darüber informieren, welche Hilfsmittel in der Prüfung zugelassen sind und sich diese gegebenenfalls besorgen. Auch in Ihrer Prüfungseinladung werden Sie eine Auflistung der zugelassenen Hilfsmittel für die Ausbildereignungsprüfung finden.

AdA Vorbereitungskurse

Es gibt ein großes Angebot an kostenpflichtigen Vorbereitungskursen für die Ausbildereignungsprüfung. Sie können den Vorbereitungskurs in Vollzeit, berufsbegleitend, als Intensivkurs oder auch als Online-Kurs machen. Je nachdem welches Modell Sie wählen, müssen Sie bis zu drei Monate für einen AdA Vorbereitungskurs einplanen. Die Kosten liegen je nach Anbieter zwischen ca. 350€ und 900€.

Ada-Lernmaterialien

Hier im Shop finden Sie Lernmaterialien, die Sie ergänzend zu den von Ihrem Dozenten oder Dozentin ausgegebenen Materialien nutzen können: AdA Prüfungsaufgaben mit kommentierten Lösungen, die AEVO App mit über 800 Übungsfragen und weitere praktische Nachschlagewerke zu Rechtsfällen der AEVO und wichtigen AEVO Begriffen.

Häufig gestellte Fragen

Eine Anmeldung zur Ausbildereignungsprüfung sollte so früh wie möglich erfolgen – spätestens 2–3 Monate vorher. Den genauen Anmeldeschluss, Anmeldevordrucke und Informationen über zusätzlich einzureichende Unterlagen und Nachweise sollten Sie rechtzeitig bei Ihrer zuständigen IHK einholen. Die meisten IHKs bieten auch die Möglichkeit einer Online-Anmeldung an.

Der schriftliche Teil der bundesweit einheitlichen AEVO Prüfung dauert 180 Minuten. Die praktische Prüfung dauert insgesamt höchstens 30 Minuten. Ausnahme: Im Bereich der Landwirtschaft und der Hauswirtschaft dauert die praktische Prüfung höchstens 60 Minuten.

Beginnen Sie bereits frühzeitig mit der Vorbereitung auf Ihre AEVO Prüfung. Wer rechtzeitig mit der Vorbereitung beginnt, muss keine Lücken lassen und kann die Prüfungsvorbereitung planmäßig und sinnvoll angehen. Wann genau der optimale Zeitpunkt ist, mit dem Lernen zu starten, ist individuell verschieden und hängt davon ab, wie viele Lernstunden Ihnen in der Woche zur Verfügung stehen.

Den genauen Prüfungsort teilt Ihnen Ihre zuständige IHK in der schriftlichen Einladung zur Prüfung mit, die spätestens zwei Wochen vor der Prüfung bei Ihnen eintrifft. Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an den zuständigen Ansprechpartner der IHK. Ihre Industrie- und Handelskammer finden Sie hier: IHK Finder

Die Prüfungsergebnisse werden Ihnen in der Regel schriftlich mitgeteilt. Von telefonischen Anfragen sollten Sie absehen, da telefonische Auskünfte nicht erteilt werden dürfen. Bei vielen IHKs können Sie Ihre Prüfungsergebnisse ca. 4–6 Wochen nach der Prüfung auch online abrufen.

Bitte beachten Sie: Termine, Gebühren und organisatorische Regelungen können je nach zuständiger IHK variieren. Wir übernehmen keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der auf dieser Website bereitgestellten Inhalte. Rechtsverbindliche Informationen zur Ausbildung der Ausbilder Prüfung finden Sie in der Ausbildereignungsverordnung